Bootsbefestigung

Festankermontage für Boote am Steg.

Seit vielen Jahren ist die richtige Befestigung der Boote am Steg ein wichtiges Thema, deswegen haben die Gewässerwarte mal einen Entwurf heraus gearbeitet, der eine effektive Verankerung des Bootes zeigt. Diese Montage hat sich über viele Jahre bewährt und ist fast wartungsfrei.

Wer noch keine Festankermontage besitzt, sollte seinen Stegplatz damit nachrüsten. Ihr schützt damit eure eigenen Boote und die eurer Nachbarn vor Beschädigungen.

Bauanleitung

Materialien: starkes Kunststoffseil (ca. 5 Meter), schwaches Kunststoffseil (ca. 15 Meter), Boje (ca. 8 kg Auftriebskraft), Anker (25 – 50 kg)

Montage: Als erstes verbindet man den Anker und die Boje mit Hilfe des starken Kunststoffseils. Das Seil sollte so lang sein, dass der Auftriebskörper ca. 0,5 – 1,0 Meter unter der Wasseroberfläche liegt.

An der Boje wird nun das schwache Kunststoffseil befestigt. Es empfiehlt sich eine Boje mit Öhse zu benutzen, wo das Seil frei durchlaufen kann. Durch das freilaufende Seil werden die Bewegungen des Bootes sanft abgefedert.

Die Enden des Seils laufen rechts und links vom Boot und werden am Steg im Abstand von einem Meter (Bootsbreite) befestigt.

Anschließend wird der Anker ins Wasser gelassen, ca. 2,0 – 2,5 Meter hinter dem Boot. Nun wird das Boot mit einer 0,3 – 0,5 Meter langen Kette am Steg befestigt.

Die schwachen Kunststoffseile können mit Hilfe eines einfachen Schlaufenknoten am Boot befestigt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Seile zur Boje hin gespannt werden und das Boot vom Steg weggezogen wird.

Dadruch können Beschädigungen an Booten und am Steg gemindert werden.

Die Kosten für diese Festankermontage liegen bei ca. 20 – 30 Euro.


Kontakt

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns per Mail oder besuchen Sie uns persönlich am Vereinsheim.



Heinz Laufs (1. Vorsitzender)
E-Mail: h.laufs@avfischwaid.de



Daniel Laufs (1. Kassierer)
E-Mail: d.laufs@avfischwaid.de

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Gewässerbeschreibung

Der Entenfang ist ein Baggersee der Anfang der 30er Jahre für den Autobahnausbau ausgehoben wurde. Der See war erst in zwei Hälften geteilt. In der Umgangssprache der Angler überliefert in den alten und den neuen Teil.

Erst durch eine Überschwemmung blieb mittig die Insel stehen und das Wasser lief durch die beiden Durchstege in den neuen Teil, so dass nicht weiter gebaggert werden konnte. Der alte und neue Teil des Entenfangs sind unterschiedlich tief. Während der alte Teil eine Durchschnittstiefe von 2 – 2,50 m hat ist der neue Teil zwischen 2,50 und 6 Meter tief.

In der Anglersprache gibt es verschiedene Punkte die man wie folgt bezeichnet: